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Wirtschaft



Die Großherzogliche Residenz und Sitz des Parlaments. Luxemburg ist ein hoch entwickeltes Industrieland. Seine Industrie nutzt die Eisenerzlager (um Rumelange, Esch, Differdange) und Ruhrkohle. Dazu verar­beitet sie die aus Frankreich und Schweden eingeführten Erze. Zu den anderen Industriezweigen gehören der Maschinenbau, die chemische und keramische Industrie sowie die Zement-, Holz-, Leder- und Textilindustrie. Zwischen Luxemburg, Belgien und den Niederlanden besteht eine Zoll- und Wirtschaftsunion (Benelux). Luxemburg ist Durchgangsland wichtiger internationaler Eisenbahnen. Im Norden hat Luxrinhuni Anteil an der dünnbesiedelten waldreichen Hochfläche der Ardennen (bis etwa 550 m hoch) mit dürftigem Ackerbau. In kleinbäuerlichen Familienbetrieben werden Hafer, Kartoffeln und Weizen angebaut. Im Süden liegt das dichtbewohnte fruchtbare Gutland als nördlicher Teil des Lothringischen Stufenwaldes, wo in großbäuerlichen Wirtschaften intensive Viehzucht betrieben und an den Hängen des Monnitals Wein und Obst angebaut werden.

SEHENSWÜRDIGKEITEN DER HAUPTSTADT

Die Hauptstadt Luxemburg, die dem ganzen Land ihren Namen gegeben hat, ist der politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt des Großherzogtums. Der großherzogliche Palast ist die Residenz des Großherzogs. Luxemburg ist Sitz der Regierung, des Parlaments, einer Universität und großer europäischer Institutionen (seit 1952 Sitz der Montanunion). Seit 1966 haben hier die Europäischen Gemeinschaften ihre Sitz- und Tagungsstätte. Hier befinden sich das Gebäude des europäischen Gerichtshofs und das Verwaltungsgebäude des EG-Parlaments. In Luxemburg findet eine bedeutende internationale Messe statt. Luxemburg hat eine alte Unterstadt und eine moderne Oberstadt, die auf einer Hochfläche liegen und durch das Tal der Petruss voneinan­der getrennt sind. Im tief eingeschnittenen Tal der Alzette liegen die Industrievorstädte. Die beiden Flüsse werden von hohen und lan­gen Viadukten überquert. Zu den wichtigsten Industriebetrieben gehören die Stahlwerke des Arbed-Konzerns, die Arbeitgeber für rund 20000 Luxemburger. Eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielen auch die Banken: Luxemburg ist ein international günstiger Finanzplatz, der etwa 5% der gesamten berufstätigen Bevölkerung beschäftigt.

Im 10. Jh. ließ hier der moselländische Graf Sigfrid eine kleine Burg errichten, die zu einer der stärksten europäischen Festungsanlagen ausgebaut wurde. In 2 Jahrhunderten wurden 2 Stadt- und Ringmauern gebaut, hinter denen sich die Stadt Luxemburg schnell entwickelte und zum wirtschaftlichen Zentrum des Landes wurde. Als durch den Londoner Vertrag 1867 die mächtige Luxemburger Festung geschleift wurde, entstanden an ihrer Stelle neue Wohnviertel und Grünanlagen. Das Herz der Altstadt ist der Fischmarkt, hier stehen die ältesten Häuser Luxemburgs, die aus dem 15. Jh. stammen. Harmonisch haben sich verschiedene Stilformen der Spätgotik und der Renaissance zusammengefunden. Das Staatsmuseum auf dem Fischmarkt gibt aufschlussreiche Auskunft über die geschichtliche und kunsthistorische Entwicklung des Landes. Die in den Jahren 1607—1613 erbaute Liebfrauenkirche ist eine nationale Bet- und Pilgerstätte des Landes.

Die Verbundenheit der Luxemburger mit ihrem Herrscherhaus bekundet das bunte allwöchentliche Markttreiben auf dem „Knuedler", das sich unter den Fenstern des großherzoglichen Palastes abspielt. Der kunsthistorisch bedeutendste Teil des Palastes stammt aus dem 16. Jh. und diente lange Zeit als Stadthaus. Im 18. Jh. wurde der Palast durch Anbauten wesentlich vergrößert. In der Villa Vauban ist seit 1960 die Städtische Gemäldesammlung J.P. Pescatore untergebracht. Der reiche Pariser Bankier hat sie der Stadt geschenkt.

Der ehemalige Paradeplatz ist jetzt Treffpunkt für die Luxemburger und die Gäste der Stadt. Hier befinden sich viele Gaststätten und Geschäfte, hier spielen Musikkapellen, abends wird manchmal getanzt. Luxemburg ist die Stadt von zahlrei­chen hohen alten Brücken. Zu den prächtigsten Bauwerken gehört die „Passerelle", ein 44 m hoher Viadukt und die Adolphbrücke, deren Spannweite 85 m erreicht, ein Wunderwerk der Steinbrückenbaukunst. Zu den modernen Bauwerken zählt die 85 m hohe und 355 m lange Großherzogin-Charlotte-Brücke, die in den 50er Jahren des 20. Jh. errichtet wurde.

Vorlesung 15





Дата публикования: 2014-11-29; Прочитано: 296 | Нарушение авторского права страницы | Мы поможем в написании вашей работы!



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